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Unsere Empfehlung

LotusGrill Buchen-Holzkohle

Holzkohle von LotusGrill

LotusGrill Buchen-Holzkohle

  • zündet zügig
  • gute Hitzeabgabe

Der Testbaron Holzkohle Fakten Test 2019

2 ausgewählte Holzkohlen im Fakten Test 2019. Ausführlicher Holzkohle Vergleich inkl. Holzkohle Vergleichssieger 2019 anhand von 6 Bewertungskriterien. Finden Sie den passenden Holzkohle für Ihre Bedürfnisse. Achten Sie bei der Auswahl der für Sie passenden Holzkohle darauf, dass wir sämtliche Produkte nie persönlich in der Hand hatten, sondern auf Basis von Produktdaten verglichen haben. Weitere Informationen zu unserem Testverfahren finden Sie unter Über uns.

Wie wir testen:

Alle Produkte auf Testbaron.com wurden intensiv recherchiert. Unsere Testberichte, die Testnoten sowie Vor- als auch Nachteile sind das kumulative Ergebnis bisher durchgeführter Produkttests im Internet. Unser Team fasst hierbei alle getroffenen Erkenntnisse sowie Erfahrungen über Funktion, Haptik und Optik redaktionell zusammen.

Alle veröffentlichten Fakten-Tests sind das Ergebnis einer objektiven Betrachtung vorhandener Daten und somit frei von persönlicher Wertung.

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Was ist Holzkohle?

Vermutlich ist es verblüffend, aber nicht alles, was als Holzkohle im Handel erhältlich ist, wurde aus Holz hergestellt. Heute bezeichnet man oft alle festen Brennstoffe, die durch das Verkohlen von trockenen Pflanzenteilen entstanden sind als Holzkohle.
Beim Verkohlen, also dem Erhitzen auf 400 Grad Celsius unter Ausschluss von Sauerstoff, entweichen Wasser, verschiedene organische Säuren und brennbare Gase. Zurück bleibt eine krümelige poröse Masse, die zu 80 bis 90 Prozent aus reinem Kohlenstoff besteht. Da die brennbaren Gase beim Verkohlen entweichen, brennt Holzkohle nicht mit einer Flamme, sondern glüht.

Chemiker und Biologen sind exakter als Händler und bezeichnen als Biokohle oder Pflanzenkohle alle Kohlearten, die durch das Verkohlen von pflanzlicher Biomasse entstehen. Nur bei Kohle, die aus Holz gewonnen wird, sprechen Wissenschaftler von Holzkohle. Häufig verwenden Händler und Verbraucher auch Begriffe, die sich an der Verwendung orientieren. Grillkohle, Zeichenkohle, Filterkohle oder Aktivkohle sind ebenfalls Holz- oder Pflanzenkohlen. Um Aktivkohle zu gewinnen, ist eine zusätzliche thermische Behandlung nötig. Das Aktivieren erfolgt bei 800 bis 1000 Grad Celsius.

Im Holzkohle Fakten-Test geht es um Grillkohle jeder Art, die in der Regel auch für das Beheizen von Wasserpfeifen geeignet ist Aktivkohle und Kohlestifte zum Zeichnen erfasst der Holzkohle Vergleich dagegen nicht.

HolzkohleSzeneriebild Holzkohle

Was macht man mit Holzkohle?

Die meiste Holzkohle wird zum Braten und Kochen auf einem Grill oder in einem kleinen Ofen verwendet. Während in Europa und den USA diese Garmethoden zum Freizeitbereich gehören, sind diese in Asien, Afrika und Südamerika weit verbreitet und gehören zum Alltag.

Kleinere Stücke, in denen oft Wachse enthalten sind, dienen dem Beheizen von Shishas. Zermalen und zu Stiften gepresst wird daraus Zeichenkohle. Als Aktivkohle kommt Holzkohle in Medikamenten gegen Durchfall und in Filtern der unterschiedlichsten Art vor. Die Kohle ist in Gasmasken, Filtern in Aquarien und in Dunstabzugshauben enthalten.

Fakten zum Holzkohle

- Das Verfahren Holz in Kohle zu verwandeln beherrschten die Menschen schon vor über 3.000 Jahren. Obwohl das Produkt heiß begehrt war, wurden die Hersteller, Köhler genannt, lange Zeit geächtet. Im Mittelalter führten Sie ein karges Leben, alleine im Wald, in der Nähe der Meiler, in denen das Holz verkohlte.
- In Europa gibt es kaum noch Köhler. Die Holzkohle entsteht in großen Öfen in Fabriken. Dieses Verfahren ist für hochwertige Kohlen erforderlich, die für Schwarzpulver oder chemische Versuche benötigt wird. Grillkohle stammt meist aus Südamerika oder Polen und entsteht vielfach noch in Meilern.

- Die Produktion von Holzkohle ist problematisch. In einigen Ländern führt der Verbrauch der Kohl zu einer Verkahlung der Landschaft. Beim Verkohlen in Meilern entweichen Giftstoffe und Treibhausgase in die Atmosphäre. Außerdem dringt Holzteer in die Böden. Ein Ausweichen auf Alternativen aus Pflanzenfasern und auf Kohle aus Fabriken ist sinnvoll.

Wie funktioniert Holzkohl?

Beim Verbrennen von Holz sorgt die Wärme der Flamme für das Entweichen von Gasen, die sich entzünden. Wenn Sauerstoff vorhanden ist, entstehen beim Verbrennen von Kohlenstoff Kohlendioxid und Wasser. Übrig bleibt Asche, die keinen Brennwert hat.

Beim Verkohlen erfolgt das Erhitzen unter Ausschluss von Sauerstoff. Die Gase entweichen, können sich aber nicht entzünden. Das Holz zerfällt zwar zu Kohlenstoff, da aber kein Sauerstoff vorhanden ist, bleibt er erhalten.

Kohlenstoff brennt nicht, er glüht lediglich, wenn die Zündtemperatur erreicht ist. Unter optimalen Bedingungen entstehen bei diesem Prozess Temperaturen von 1.000 Grad, das Endprodukt ist Kohlendioxid. Asche fällt nahezu keine an.

Welche Ausführung von Holzkohle gibt es und was zeichnet diese aus?

In Meilern oder in den Öfen entsteht Holzkohle in unregelmäßigen Stücken, die zum Teil ohne Weiterverarbeitung in den Handel kommt. Oft wird die Kohle zu Staub zermahlen oder in kleine Stücke zerschlagen und anschließend mit Bindemittel zu eiförmigen Briketts, auch Eierkolben genannt, gepresst. Unter den gepressten Kohlen gibt es außerdem Sonderformen, die sich leichter verpacken, lagern und anzünden lassen.

Holz- oder Grillkohl wie aus verschiedenen Hölzern gewonnen oder aus Nussschalen, Kokosnussfasern beziehungsweise Bambus. Nüsse, Schalen und Gräser werden beim Verkohlen nicht zu größeren Stücken, die entstehenden Kohlen sind sehr klein, manchmal fast Staub. Aus diesem Grund werden diese Biokohlen immer zu Briketts gepresst.

Bei den Briketts achteten die Fakten-Tester besonders auf die Zusammensetzung. Holzkohle-, Grillkohle- oder Biokohlebriketts dürfen nur lebensmittelechte Bindemittel und Holzkohle enthalten. In Briketts auf Braunkohlebasis sind deutlich höhere Schwefelanteile enthalten. Diese sind beim Verbrennen im Ofen tolerabel, nicht aber beim Grillen oder Rauchen einer Shisha. Der Schwefel beeinträchtigt vor allen Dingen den Geschmack und ist in höheren Konzentrationen gesundheitsschädlich. Ein Holzkohle Vergleichssieger muss aber geschmacksneutral sein, natürlich mit Ausnahme des gewollten rauchigen Geschmacks. Braunkohle hat außerdem einen niedrigeren Brennwert und lässt sich schlechter entzünden. Sie ist daher zum Grillen kaum geeignet.

Unter den ungepressten Grillkohlen finden sich Produkte mit sehr kleinen Stücken. Diese fallen ungenutzt durch den Ascherost. Die Fakten-Tester achteten daher besonders auf den Anteil winziger Kohle in den Säcken. Je mehr kleine Stücke darin waren, umso schlechter waren die Noten für die Kohle.

Eine Ausnahme unter den nicht gepressten Holzkohlen ist Kohle aus Quebracho. Das Wort heißt "Axtbrecher" und ist eine Anspielung auf die Härte des Holzes. Hölzer verschiedener Laubbäume aus Südamerika werden mit dieser Bezeichnung bedacht. Das harte Holz wird üblicherweise in große Stücke geschnitten und ergibt stabile großformatige Holzkohle.

Signifikante Geschmacksunterschiede konnte beim Holzkohlenvergleichkein Fakten-Tester feststellen. Lediglich bei Briketts aus fossiler Kohle, die aber eindeutig nicht zu den Holzkohlen gehört, war ein schwefeliger Geschmack feststellbar. Unterschiede gab es bei der Zeit, welche für das Vorheizen aufzuwenden war und bei der Glühdauer. Einfache Briketts brauchten deutlich länger als reine Holzkohle, bis sie ausreichend Hitze entwickelten. Buchenholzkohle brannte insgesamt am gleichmäßigsten. Pressholzkohlen mit senkrechten Löchern überzeugten in jeglicher Hinsicht. Sie ließen sich einfach entzünden, brachten oft in weniger als 5 Minuten ausreichend Hitze auf den Grill und glühten konstant über zwei Stunden. Diese Kohlen waren darüber hinaus handlich verpackt und lassen sich ausgezeichnet lagern. Dies war mit Sicherheit die beste Holzkohle im Fakten-Test, aber auch die teuerste.

Beim Holzkohlevergleichließ sich die Qualität der Grillkohle gut an der Menge Asche, die nach dem Grillen übrig bleibt, ablesen. Hochwertige Kohle besteht nahezu komplett aus Kohlenstoff und Wasser. Beides entweicht in die Luft beim Verbrennen. Große Aschemengen beweisen, dass in der Kohle schlecht verwertbare Bestandteile vorhanden sind.

Welche Hersteller von Holzkohle gibt es?

  • Activa
  • Aladin
  • Alsimac
  • Barbecook
  • Bartscher
  • BBQ JOE
  • Black Ranch
  • Campingaz
  • Cobb
  • Dancook
  • Enders
  • Favorit
  • Flash Fire
  • florafire
  • Grill Chef
  • GrillPro
  • Grillprofi
  • H&G
  • Heat Beads
  • Holzkohlewerk Lüneburg
  • Jack Daniels
  • Landmann
  • LotusGrill
  • Maitre
  • Monolith Grill
  • Outdoorchef
  • ProFagus
  • Rebenglut
  • Rösle
  • Schmitz
  • Schönbucher
  • Sunday
  • Tepro
  • Tom
  • Weber

Vor- & Nachteile von Holzkohlen

Wer zu Hause auf einem offenen Feuer garen möchte, kommt um Holzkohle kaum herum. Die Vorteile sind unschlagbar, während es kaum Nachteile gibt.

Vorteile

  • Die Kohlen haben einen hohen Energiegehalt
  • Erzeugen große Hitze, welche die Poren des Fleisches sofort schließt
  • Holzkohle sorgt länger für Hitze als fossile Kohle oder Holz

Nachteile

  • Zum Teil stammt das Holz nicht aus nachhaltiger Waldwirtschaft.
  • Größere Verletzungsgefahr als beim Grillen mit Strom oder Gas

Was sollte man für gute Holzkohle im Einkauf ausgeben?

- Eine Packung mit 5 kg Kohle in sehr guter Qualität kostet zwischen 3 und 5 Euro. In größeren Packungen ist die Kohle günstiger. (Kilopreis 0,60 bis 1,00 Euro)
- Grillbriketts (Eierkolben) sind etwas teurer, 4 bis 6 Euro für 5 kg sind üblich. (Kilopreis 0,80 bis 1,20 Euro)
- Umweltbewusstes Grillen muss nicht teuer sein. Grillkohle aus heimischer Produktion aus Reben oder Kokos kostet nur 2 bis 3 Euro je Kilogramm und glüht sehr lange.
- Am teuersten sind die Sonderformen. Packungen mit 4 Briketts (500 g) kosten etwa 6 bis 8 Euro (Kilopreis 12 bis 16 Euro)

Worauf sollte man beim Kauf von Holzkohle achten?

Ungepresste Holzkohle eignet sich für kurze Grillabende, bei denen das Feuer nicht lange brennen soll, aber eine kurze Anheizzeit gewünscht ist. Grillbriketts sind ideal, wenn der Grill den ganzen Abend im Betrieb bleiben soll. Bei den Briketts sollte aber jeder darauf Achten, dass es sich um Holzkohlebriketts handelt. Eierkolben aus Braunkohle lassen sich von der Form nicht von solchen aus Holzkohle unterscheiden. Hier heißt es, auf das Etikett zu achten.

Der Umweltschutzgedanke sollte beim Einkauf immer eine Rolle spielen. In Deutschland hergestellte Kohle entsteht unter entsprechenden Umweltauflagen. Luft und Boden werden nicht verunreinigt und auch die Arbeiter müssen nicht die giftigen Gase und den Staub inhalieren. Leider stammen nur etwa 2 Prozent der Kohlen aus deutscher Produktion. Die meisten Grillkohlen werden aus Südamerika importiert. Analysen haben ergeben, dass zum Teil geschütztes Tropenholz zu Kohle verarbeitet wird.

Achtung: Der Begriff Biokohle grenzt lediglich Pflanzen- und Tierkohle gegenüber fossilen Kohlen wie Braun- und Steinkohle ab. In diesem Zusammenhang hat die Silbe "Bio" eine andere Bedeutung als bei Textilien oder Lebensmittel. Die Bäume müssen weder Nachhaltigkeit noch unter Verzicht auf Pestizide gewachsen sein. Bio ist also lediglich ein Hinweis auf aktuelle wachsende Pflanzen und kein Umweltsiegel. Das einzige Umweltsiegel für Grillkohle ist derzeit das FSC-Gütesiegel. Holz aus FSC-zertifizierten Quellen stammt aus Wäldern, die nachhaltig bewirtschaftet werden. Dies garantiert, dass kein Tropenholz verkohlt wurde und das Holz in den Wäldern schonend geerntet wird. Nach der Ernte ist Aufforsten obligatorisch.. Grillfreunde, denen die Umwelt nicht egal ist, sollten gezielt auf Kohlen mit dieser Zertifizierung zurückgreifen.

Die Idee beim Grillen auf den Umweltschutz zu achten ist nicht so absurd, wie es scheint. Die Deutschen verbrauchen im Jahr etwa 100.000 Tonnen Holzkohlen, dafür ist eine Ernte von 300.000 Tonnen Holz erforderlich. Angesichts dieser Mengen macht es Sinn auf die Herkunft der Holzkohle zu achten.

Grillkohle aus Nussschalen, Bambus oder Kokosnuss ist im Hinblick auf die Nachhaltigkeit in der Regel unbedenklich. Die Rohstoffe wachsen extrem schnell nach und sind meist Abfallprodukte, die beim Gewinnen von Lebensmitteln wie Nusskernen oder Kokosmilch anfallen. Hier ist höchstens der Prozess des Verkohlens bedenklich. Insgesamt sind trotzdem diese Grillkohlen deutlich umweltschonender als die Produkte, die auf Holz basieren.

Tipp: Es gibt Holzkohlen aus Weinreben und aus Kokos, die in Deutschland absolut umweltfreundliche verkohlt werden und kaum teurer sind als Grillkohle aus dem Ausland.

Die Sonderformen mit Luftkanälen haben die Fakten-Tester begeistert, aber der hohe Preis wirkt abschreckend. Diese Kohlen sind sicher nicht geeignet, wenn ein großer Grill über Stunden brennen soll. Sie sind aber ideal für kleine Tischgrills, wenn man sich abends spontan entscheidet, noch zu grillen. Meist reicht ein Brikett, um in wenigen Minuten den Grill auf Betriebstemperatur zu bringen und den Grill für zwei Stunden zu betreiben. Es macht Sinn sich eine Packung auf Vorrat hinzulegen, aber für große Grillfeste zu einem größeren Paket Holzkohle oder Grillbriketts zu greifen.

Fazit

Keine der Grillkohlen im Fakten-Test war schlecht oder ungeeignet, mit Ausnahme von Briketts, die aus Braunkohle hergestellt wurden. Diese sind aber genau genommen keine Holzkohle. Wer keinen langen Grillabend plant, kommt mit ungepresster Ware bestens aus. Für das sehr kleine Grillvergnügen eignen sich Kohlen mit Lüftungskanälen besonders gut. Eierkolben sind sicher die beste Wahl, wenn der Grill den ganzen Abend seinen Dienst tun soll. Im Übrigen sollte jeder Käufer auf Nachhaltigkeit (Kohle aus Holz mit FSC-Zertifizierung oder Bambus, Kokos, Nussschalen) achten und am besten Kohle aus heimischer Produktion kaufen.

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