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Unsere Empfehlung

Stubai Schieferschere

Schieferschere von Stubai

Stubai Schieferschere

  • gute Verarbeitung
  • sehr robust

Der Testbaron Schieferschere Fakten Test 2019

5 ausgewählte Schieferscheren im Fakten Test 2019. Ausführlicher Schieferschere Vergleich inkl. Schieferschere Vergleichssieger 2019 anhand von 6 Bewertungskriterien. Finden Sie die passende Schieferschere für Ihre Bedürfnisse. Achten Sie bei der Auswahl der für Sie passenden Schieferschere darauf, dass wir sämtliche Produkte nie persönlich in der Hand hatten, sondern auf Basis von Produktdaten verglichen haben. Weitere Informationen zu unserem Testverfahren finden Sie unter Über uns.

Wie wir testen:

Alle Produkte auf Testbaron.com wurden intensiv recherchiert. Unsere Testberichte, die Testnoten sowie Vor- als auch Nachteile sind das kumulative Ergebnis bisher durchgeführter Produkttests im Internet. Unser Team fasst hierbei alle getroffenen Erkenntnisse sowie Erfahrungen über Funktion, Haptik und Optik redaktionell zusammen.

Alle veröffentlichten Fakten-Tests sind das Ergebnis einer objektiven Betrachtung vorhandener Daten und somit frei von persönlicher Wertung.

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Was ist eine Schieferschere?

Die Schieferschere ist ein Werkzeug für Dachdeckerarbeiten. Im Regelfall werden diese meist von einem Fachmann durchgeführt, wobei der Laie auch immer öfter in Berührung mit der Schieferschere kommt.

Die Schieferschere an sich ist nicht ganz leicht zu erklären, da es im üblichen und alltäglichen Sprachgebrauch immer wieder zu Missverständnissen führt. Vorteilhaft ist es daher auf das Material, das es zu bearbeiten gilt, einzugehen. Nämlich Schiefer.

Die tatsächlich richtige Beschreibung für eine Schieferschere ist wie folgt. Es handelt sich dabei um ein Instrument, das zum Schneiden von Naturschiefer, Faserzement und Eternit geeignet ist. Es wird manuell bedient und ähnelt in seinem Aussehen und Funktion eher einer Schere mit langen Griffen. Man kann sagen, dass dieses Werkzeug eine Kombination aus der früher benutzten „Brücke“ und einer scharfen Kante ist.

Die Brücke war eine gekrümmte Metallschiene, auf die Schieferplatten gelegt wurden, um sie fachgerecht zerteilen beziehungsweise in Form bringen zu können. Eine Schieferschere hat also eine feste Klinge und eine bewegliche zweite zum Schneiden.

Unter Nicht-Dachdeckern findet auch die fälschliche Bezeichnung „Schieferschneider“ ihren Gebrauch. Doch dies ist ein ganz anderes Werkzeug, obwohl es fast die gleichen Arbeiten verrichten kann. Abgesehen davon, bezeichnet es eher einen Dachdecker als ein Gerät. Bei den nachfolgenden Bildern werden die Unterschiede deutlich gemacht. In Worte gefasst, ist ein Schieferschneider ein messerartiges Arbeitsmittel mit Griff und einer Schneidfläche zum Auflegen des zu bearbeitenden Materials. Das Messer ist gehärtet. Für besseren Stand und eine bessere Funktion hat es oft eine Unterlage mit Winkelanschlag und Lochvorrichtung. Dieses Zubehör kann aber auch dazugekauft werden. Weitere Falschbezeichnungen sind: Tafelschere und Schlagschere.

Eine weitere Art der Schieferschere ist der Schieferscheren-Aufsatz. Dieser kann auf eine Bohrmaschine oder auf einen Elektroschrauber angebracht werden und verrichtet seine Arbeit fast gleich einer handelsüblichen Variante.

Die nachfolgend ausgewählten Bilder dienen allein der Veranschaulichung. Ähnlichkeiten mit einem bestimmten Hersteller sind zufällig und nicht beabsichtigt.

SchieferschereSzeneriebild Schieferschere

Was macht man mit einer Schieferschere?

Eine Schieferschere dient zum Bearbeiten von Dach- und Fassadenplatten aus Naturschiefer, Kunstschiefer und Faserzement sowie Schieferziegeln, Asbest, Plexiglas und ähnlichem. Dabei handelt es sich um ein Werkzeug, dass dem zu bearbeitenden Material angepasst werden muss. Daher lohnt sich ein wenig Hintergrundwissen, damit man auch das richtige Utensil bestellen oder direkt kaufen kann.

Wann wurde die erste Schieferschere entwickelt?

Die Schieferschere wurde in den anfänglichen 40er Jahren des letzten Jahrhunderts als Patent angemeldet. Sie wurde von der Tubela Engineering Company Ltd eingereicht und bekam die Patentnummer DE 804168 C. Als Erfinder sind Frank Ahlin, Henry Ridealgh bekannt.

Was sollte man beim Kauf einer Schieferschere beachten?

Bevor man sich eine geeignete Schieferschere kauft, sollte man sich überlegen, ob sie auch eine Lochvorrichtung und eine Skala haben muss oder nicht. Daneben sollte sie auch zum Schneiden des zu bearbeitenden Materials richtig ist und welche Größe sie haben soll. Das wohl Wichtigste ist aber, ob sich hinter dem Namen nicht beispielsweise ein Schieferschneider verbirgt. Da eine Schieferschere eine direkte Kraftübertragung hat und nur mit der Hand bedient wird, sollte vor dem Kauf ein Modell in die Hand genommen werden ob einer guten Lage.

Wie funktioniert eine Schieferschere?

Wegen der bereits erwähnten Verwirrung bezüglich der Namenwahl einer Schieferschere wird in diesem Absatz auch auf die Materialien und den Unterschied dieser Werkzeugnamen detailliert eingegangen. Jedenfalls sind die üblichen Ausfertigungen von Schieferscheren auf Materialien bis ca. 7 mm angefertigt worden.

Falls man dickere Platten bearbeiten möchte, kann man zu Modellen greifen, die ähnlich einem Ziegelschneider ihr Werk verrichten. So kann die obere Klinge Materialien bis über 2 cm Dicke zurechtschneiden.

Schieferschere:

Im Prinzip ist das eine Art leistungsstarke Schere mit gehärteten Schneiden. Die Kraftübertragung wirkt über zwei lange Griffe. Diese Funktion nennt man auch Hebelwirkung. Arbeiten mit Schieferscheren gehen meist leicht von der Hand, sind sauber und splitterfrei. Schieferscheren sind meistens schon sehr optimiert und man erhält kaum noch Unregelmäßigkeiten an den Bruchkanten.

Es gibt unterschiedlich arbeitende Modelle. Einige haben eine Lochvorrichtung und eine cm-Skala. Damit kann man effizient auch nach oben schneiden. Diese Eigenheit ist beispielsweise bei Platten aus Faserzement vorteilhaft, da sich dabei die Bruchkante unten bildet. Bei Schieferplatten wird meist eine obere Bruchkante benötigt. Dafür muss man diese Schere nur anders herum halten.

Das ist wichtig, da für ordentliche Arbeiten dieser Art die Bruchkante auch die Sichtkante sein sollte. Bei manch anderen Modellen musste der Dachdecker nach der Schnittmarkierung die Schieferplatte umdrehen und konnte so den zu schneidenden Weg nicht mehr sehen. Da man beim Schneiden von Faserzementplatten die Schnitt- oder Bruchkante nicht sehen sollte, braucht man das Arbeitsgerät nur um 180° drehen.

Der Handwerker hat durch die eventuell vorhandene Lochvorrichtung eine sehr gute Sicht auf die zu Lochende Stelle. Um diese Tätigkeit präzise absolvieren zu können, haben viele Schieferscheren eine Skala, meist in cm-Maßeinheiten. Eine Lochung ist wichtig um die Schieferplatten anschließend mit einem Schieferhammer befestigen zu können.

Schieferschere für Rundungen am Schieferstein:

Wenn man mit einer Schieferschere ein Material rund bearbeiten möchte, erhält man trotzdem keine glatten Schnittflächen, sondern Bruchkanten. Dadurch entsteht aber eher ein einzigartiges Design ohne qualitative Nachteile. Daher wird dies auch im Kunsthandwerk gerne genutzt. Für genauere Rundungen braucht man eine (Hau)Brücke.

Tafelschere, Schlagschere, Schieferschneider

Tafelschere, siehe Bild oben. Dabei handelt es sich um eine Maschine, die hydraulisch oder per Pedale zu bedienen ist. Sie erlaubt eine Schnittlänge bis zu 2 beziehungsweise 15 Metern. Geeignet ist eine Tafelschere für Blechtafeln, Kunststoffplatten und Pappkartonagen.

Eine Schlagschere ist auch oben im Bild zu sehen. Eine Schlagschere wird meistens aus Gusseisen gefertigt. Sie eignet sich für Bleche und Papier. So kann sie beispielsweise Stahlplatten bis zu 1,5 mm schneiden. Endlosbahnen können bis zu einer Breite von 1250 mm bearbeitet werden.

Schieferschneider sehen in der Regel so aus, wie im oberen Bild angezeigt. Sie schneiden Faserzementplatten, Eternit und Naturschiefer bis ca. 20 mm Schnittlänge. Das Schneidemesser ist fast immer auswechselbar.

Kurzer Ausflug zum Material Schiefer

Der Begriff Schiefer wurde früher und wird teilweise noch heute für allerlei Gestein verwendet. Auch sind bis heute noch Begriffe, wie Schindel, Steinsplitter oder auch Holzsplitter geläufig. Tatsächlich gibt es zwei Arten von Schiefer. Die eine Sorte wurde durch große Kräfte der Natur gefaltet, die andere wurde durch unterschiedliche Temperatur und / oder Druck zu Schiefer umgewandelt. Also gibt es tektonische oder metamorphe Schieferarten.

Heute geläufiger ist die Bezeichnung Tonschiefer und kristalliner Schiefer. Der dunkle Tonschiefer wird beispielsweise für Dächer benutzt. Er wird wieder beliebter und ist vielerorts zu sehen.

Um den Wettbewerb im Rahmen zu halten, werden in Deutschland nur Schiefer aus den Gebieten Polch, Müllenbach, Mayen und Trier als Moselschiefer anerkannt. Natürlich gehört die jeweilige Umgebung auch dazu. Als Hunsrücker Schiefer gilt das entsprechende Material aus Bundenbach, Gemünden, Kirn, Herrstein und Altlay sowie deren Umland. Die als Sauerländer Schiefer bekannten Sorten stammen unter anderen aus Nuttlar, Fredeburg und Brilon.

Der Schiefer besteht aus vielen aufeinanderliegenden Platten und Strukturen, die durch oben genannte Kräfte entstanden. Er dient nicht nur zur Dachabdeckung, sondern wird allgemein als Baumaterial verwendet. Auch sind Fliesen aus diesem Mineral bekannt und die Schiefertafeln. Der Werkstoff ist je nach Region unterschiedlich zusammengesetzt und weist auch Farbunterschiede auf.

Wer Schiefer bearbeiten will, solle nachprüfen, welche Art von diesem Material vor ihm liegt. Denn je nach Deckungsart, kann es auch hier Unterschiede geben. So gibt es Dächer aus regelmäßig zugeschnittenem Stein und die so genannte „Altdeutsche Deckung“. Dabei werden die Teile in ungleichmäßiger Höhe, Breite und Länge verwendet. Das hat klarerweise Auswirkungen auf das benötigte Werkzeug.

Das nachfolgende Video zeigt eine Bearbeitungsart von Materialien mittels einer Schieferschere. Es ist ein rein informativer Kurzfilm und hat keinen Werbevorsatz für einen bestimmten Hersteller.

Welche Ausführungen von Schieferscheren gibt es?

Ausführungen von Schieferscheren des Schieferscheren Fakten-Tests

Mit Skala Genaueres Schneiden
Mit Lochvorrichtung Für das Vorbereiten einer Befestigung
35 mm Wendiger, je nach Materialhöhe (eher bei dünneren Platten)
55 mm weniger wendig, Wahl je nach Materialhöhe

Testbaron Redaktionstipp

  1. Was sollte man für eine gute Schieferschere im Einkauf ausgeben?

    Einfache Schieferscherren erhält man schon ab ca. 40 Euro, soll das Produkt allerdings etwas hochwertiger und damit auch langlebiger sein, sollte man eher mit ca. 80 Euro für eine gute Schieferschere rechnen.

Welche Hersteller für Schieferscheren gibt es?

  • Würth
  • Edma S.A.S.
  • Joh. Hermann Picard
  • Mat Technologic
  • P.F. Freund & CIE.
  • Sanpro

Vor- und Nachteile von Schieferscheren

Vorteile

  • Leicht & handlich
  • wendig
  • saubere Arbeit
  • staub- und splitterfrei
  • direkte Kraftübertragung
  • kaum Wartung
  • für mehrere Materialien
  • auch für Dekor-Arbeiten

Nachteile

  • genaue Rundungen nur mit (Hau)Brücke
  • begrenzte Schieferhöhe (spielt für „Alltagsarbeiten“ keine Rolle)

Fazit

Mit einer Schieferschere ist man gut ausgerüstet. Sie hat einen guten Kosten-Nutzen-Wert und ist vielseitig einsetzbar. Leicht und handlich kann man sie in jedem Werkzeugkasten unterbringen oder auch mitführen. Der einzige Punkt, den man bedenken sollte ist die richtige Bezeichnung.

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Stubai Schieferschere

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