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Unsere Empfehlung

Trotec Ventilator TTV 7000

Industrieventilator von Trotec

Trotec Ventilator TTV 7000

  • hochwertiger Industriestandard
  • relativ leise

Der Testbaron Industrieventilator Fakten Test 2019

5 ausgewählte Industrieventilatoren im Fakten Test 2019. Ausführlicher Industrieventilator Vergleich inkl. Industrieventilator Vergleichssieger 2019 anhand von 6 Bewertungskriterien. Finden Sie den passenden Industrieventilator für Ihre Bedürfnisse. Achten Sie bei der Auswahl der für Sie passenden Industrieventilator darauf, dass wir sämtliche Produkte nie persönlich in der Hand hatten, sondern auf Basis von Produktdaten verglichen haben. Weitere Informationen zu unserem Testverfahren finden Sie unter Über uns.

Wie wir testen:

Alle Produkte auf Testbaron.com wurden intensiv recherchiert. Unsere Testberichte, die Testnoten sowie Vor- als auch Nachteile sind das kumulative Ergebnis bisher durchgeführter Produkttests im Internet. Unser Team fasst hierbei alle getroffenen Erkenntnisse sowie Erfahrungen über Funktion, Haptik und Optik redaktionell zusammen.

Alle veröffentlichten Fakten-Tests sind das Ergebnis einer objektiven Betrachtung vorhandener Daten und somit frei von persönlicher Wertung.

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Was ist ein Industrieventilator?

Das lateinische Wort ventilare bedeutet bedeutet "Wind erzeugen" oder "Kühlung zufächeln". Die Sklaven der Antike, die ihrem Herren Luft mit einem Fächer oder Palmwedel zufächelten, können als Vorläufer der heutigen Ventilatoren betrachtet werden. Moderne Ventilatoren sind Strömungsmaschinen, die ein Motor antreibt. Sie erzeugen diese Strömung der Luft über ein rotierendes Laufrad, das durch seine Form geeignet ist, Gase zu bewegen. Eine genaue Definition, ab welcher Größe ein solches Gerät ein Industrieventilator ist, gibt es nicht. Gemeinsam ist den Maschinen, dass sie robust und für den Dauereinsatz entwickelt wurden. Sie dienen weniger dem Komfort von Menschen sondern sind meist eine Notwendigkeit um industrielle Prozesse zu ermöglichen oder effizient zu gestalten.

Alle Ventilatoren saugen Luft an und stoßen Sie verdichtet aus, daher kommt es zu Druckunterschieden zwischen der Ansaug- und Blasseite. Ist dieses Verhältnis größer als 1 zu 1,1, spricht man von Gebläse. Industrieventilatoren sind generell Lüfter, da Sie Luft bewegen. Manche Hersteller bieten auch Gebläse unter der Bezeichnung Industrieventilatoren an. Grundsätzlich gilt, dass Geräte, die nur einen geringen Druckunterschied erzeugen, mehr Luft bewegen. Je höher der Druck auf der Auslassseite, umso schneller und kraftvoller bewegt sich die Luft. Der Industrieventilator Fakten-Test zeigt deutlich die Unterschiede auf.

IndustrieventilatorSzeneriebild Industrieventilator

Was macht man mit einem Industrieventilator?

Theoretisch können alle Ventilatoren jede Art von Gas bewegen. In der Regel beschränkt sich der Einsatz auf den Transport von Luft. Für Industrieventilatoren ergeben sich viele Einsatzzwecke,

Die transportieren die Abwärme von Bauteilen, in dem sie große Mengen Luft daran vorbeiströmen lassen. Diese erwärmt sich beim Kontakt mit dem Bauteil und nimmt auf diese Art die Wärme mit. Die Geräte dienen also der Kühlung. Für diesen Einsatzbereich ist ein großes Luftvolumen wichtig, ein hoher Druck ist dagegen weniger gefragt.

Ein weiterer Verwendungszweck ist das Belüften von großen Hallen, Tunneln und seltener von Bergwerken. DerIndustrieventilator saugt Außenluft an und drückt diese in den Raum. Dort entsteht ein leichter Überdruck, der dazu führt, dass so viel Luft entweicht, wie die Strömungsmaschine hineindrückt. Statt einer Be- kann auch Entlüftung das Primärziel sein. Der Ventilator saugt raumseitig Luft an und bläst sie draußen aus. Durch den entstehenden Unterdruck strömt dabei frische Luft nach. Zum Teil dienen Industrieventilatoren sowohl dem Be- als auch dem Entlüften, oft wird die Luft zu diesem Zweck über Schächte oder Schläuche transportiert. Hier muss ein gewisser Druck aufgebaut werden, damit der Luftaustausch stattfindet.

Das Wegblasen von gefährlichen Stoffen ist ebenfalls ein wichtiges Einsatzfeld der Industrieventilatoren. Hier geht es darum zu verhindern, das bestimmte Konzentrationen in der Luft erreicht werden. Der Ventilator vermischt beispielsweise brennbare Gase mit Luft, um Explosionen zu verhindern, da kein zündfähiges Gemisch entstehen kann. Für diesen Zweck eignen sich starke Luftströme genauso wie große Luftmassen.

Manchmal geht es beim Einsatz der Maschinen um die Zufuhr von Luft, um Verbrennungsprozesse zu beschleunigen oder effizienter ablaufen zu lassen. An technische Feuerungen kommen meist Gebläse zum Einsatz, die dem Brenner oder dem Feuerraum Sauerstoff zu führen. Kraftvolle Gebläse mit Druck erfüllen diese Aufgabe am Besten.

Aus dem Bereich des Trocknens sind Industrieventilatoren kaum wegzudenken. Sie Sorgen dafür, dass trockene Luft ein feuchtes Medium um- oder durchströmt. Diese nimmt das Wasser, welches das Material durchfeuchtet, auf und strömt weiter. Ohne Ventilator bliebe die feuchte Luft über dem zu trocknendem Material und verhinderte weiteres Austrocknen. Seltener kommen Industrieventilatoren zum Einsatz, wenn es um das reine Luftumwälzen geht. Mit den Maschinen lassen sich Feuchtigkeit und Wärme gleichmäßig verteilen, das sorgt für ein gleichmäßiges Raumklima in großen Hallen. Manchmal nutzen Fotografen die Geräte, um Wind im Studio zu erzeugen. Einige Modelle werden auch als Windmaschine angeboten. Hier sind große bewegte Luftmengen am, sinnvollsten.

Testbaron Redaktionstipp

  1. Die Ventilatorentechnik gewann mit zunehmender Industrialisierung im 19. Jahrhundert an Bedeutung. 151 entstand die erste Ventilatorenfabrik in Deutschland.
    Heute finden sich leistungsstarke Ventilatoren unter anderem Schiffs¬kessel¬n und in Automotoren. Der Porsche-911-Motor wäre ohne Axialgebläse niemals zu leistungsstark.
    Um die Technik ranken sich einige moderne Sagen, so gilt sie in Südkorea als gefährlich. Die staatliche Stelle für Verbraucherschutz (KCPB) warnt in diesem Land davor, sich längere Zeit einem Ventilator auszusetzen, da sie dem Körper Wasser entziehen und auf diese Art zu einer Überhitzung der Organismus führen.

Wie funktioniert ein Industrieventilator?

Die Technik eines Industrieventilators ist eigentlich einfach. Ein Motor treibt eine Achse beziehungsweise Welle an, auf der sich ein Laufrad befindet. Dieses besteht aus einem Kranz von Schaufeln, Flügeln, Rotorblättern oder ähnlichen Formen.

Der Motor versetzte die Welle in Rotation, wodurch das Laufrad ebenfalls rotiert. Die Schaufeln oder Flügel bewegen sich dabei durch die Luft. Die Blätter des Laufrads durchschneiden die Luft. Durch ihre spezielle Form muss die Luft entlang der Oberseite eine andere Wegstrecke zurücklegen als entlang der Unterseite. Dies setzt die Luftmoleküle in eine Richtung in Bewegung. Auf einer Seite strömen sie von dem Rad weg, auf der anderen Seite fließen neue Luftteilchen zum Rad. DerIndustrieventilator saugt also Luft an, durch das Laufrad hindurch und bläst Sie auf der anderen Seite wieder aus. Ein einfaches Gedankenmodell hilft, den Vorgang zu verstehen. Wer mit einer waagerecht gehaltenen Leiste eine rasche Bewegung senkrecht von oben nach durchführt, stößt die Luftmoleküle nach beiden Seiten weg. Es entsteht kein Sog, weil nach beiden Seiten eine gleichartige Bewegung erfolgt. Die Luft "schwappt" einfach wieder zurück. Hat die Leiste auf einer Seite eine Krümmung, stößt diese mehr Luftmoleküle weg als die flache Seite. Die Luft strömt folglich von der flachen Seite zur Gewölbten.

Form und Größe des Laufrads und die Geschwindigkeit mit der es rotiert sind ausschlaggebend für die Menge der bewegten Luft und deren Geschwindigkeit. Industrieventilatoren wälzen in der Regel mehr als 500 m³ Luft in der Stunde um. Die Luft einer Halle mit einer Grundfläche von zehn auf zehn Meter und einer Höhe von fünf Metern tauschen die großen Ventilatoren in einer Stunde komplett aus.

Jeder Industrieventilator hat eine Saugseite, an welche die Luft einströmt und eine Druckseite, an welcher er die Luft ausbläst. Das Laufrad ist von einem Gehäuse umgeben und an den Ein- und Austrittsöffnungen machen Gitter ein Berühren des Laufrads unmöglich.

Welche Ausführung von Industrieventilatoren gibt es und was zeichnet diese aus?

Die Industrieventilatoren im Fakten-Test unterschieden sich durch die Form des Gehäuses und besonders durch die Art des Rotorblattes. Dieses hat sehr großen Einfluss auf den Luftdurchsatz und den dabei entstehenden Druck.
Bezeichnung wie Dachventilator oder Rohrventilatoren beziehen sich auf die äußere Form oder den Verwendungszweck. Ein Rohrventilator beispielsweise ist in einem Rohrstück eingebaut und eignet sich, um über Abluftleitungen Räume zu lüften. Aus technischer Sicht ist er keine eigenständige Ausführung.

Ausführung Eigenschaften
Axialventilatoren
  • Luft strömt senkrecht auf das Laufrad zu
  • Luft strömt senkrecht vom Laufrad weg
  • Hoher Luftdurchsatz im Bezug zum Durchmesser
  • Geringe Druckerhöhung
  • Kann Luft schlecht durch Rohre nach oben ableiten
Diagonalventilator
  • Sonderform des Axialventilators
  • Luft strömt senkrecht auf das Laufrad zu
  • Luft strömt senkrecht vom Laufrad weg
  • Gehäuse und Lüfterschaufeln sind konische geformt (an der Druckseite größer)
  • Höherer Luftdurchsatz bei gleicher Drehzahl und Abmessungen als der Axialventilator
  • leichte Druckerhöhung
  • Leiser Lauf
Radialventilator
  • Luft strömt senkrecht auf das Laufrad zu
  • Luft strömt waagerecht vom Laufrad weg
  • Erzeugen hohen Ausblasdruck

Welche Hersteller für Industrieventilatoren gibt es?

  • A. Pflüger
  • Blauberg
  • Dospel
  • Graef
  • Helios
  • Maico
  • Manrose
  • S&P
  • Sealey
  • Trotec
  • Vents
  • Vortice

Vor & Nachteile von Industrieventilatoren

Vorteile

  • Schnelle Kühlung von Aggregaten
  • Großer Luftumsatz
  • Be- und Entlüftung großer Hallen möglich

Nachteile

  • Hohe Anschaffungskosten
  • Verbrauchen Strom beim Lüften
  • Dröhnende Geräusche lassen sich nicht immer vermeiden.

Testbaron Redaktionstipp

  1. Was sollte man für einen guten Industrieventilator im Einkauf ausgeben?

    Industrieventilatoren unterscheiden sich durch ihre Größe, den Luftumsatz und die Schalldämmung. Letztere verteuert den Einkauf. Ungedämmte kleine Rohrlüfter gibt es bereits für weniger als 100 Euro. Besser sind gedämmte Lüfter die etwa 100 bis 200 Euro kosten.
    Für große Industrieventilatoren mit mehr als 50 Zentimeter Rotordurchmesser und einem Luftumsatz von über 2.000 m³ sollte man mindestens 250 Euro investieren.
    Generell sind Lüfter mit zusätzlichen sinnvollen Funktionen wie automatische Steuerungen oder Vorwärts- und Rückwärtslauf teurer. Die zusätzlichen Kosten lohnen nur, wenn die Funktionen tatsächlich für den gewünschten Einsatzzweck gebraucht werden.

Worauf sollte man beim Kauf eines Industrieventilators achten?

Der wahllose Griff zum Industrieventilator Vergleichssieger macht keinen Sinn, wenn die Ausführung nicht zum Einsatzzweck passt. Wer einen Industrieventilator sucht, der kraftvoll und gezielt Luft auf etwas bläst, brauchte einen Radialventilator. Diese Ausführung ist auch richtig, wenn die Abluft über Rohre ins Freie gelangen soll. Ein gewisser Druck ist notwendig, um die Luft durch die Rohre zu drücken.

Soll der Industrieventilator vielseitig einsetzbar sein, sind Standmodelle auf Rädern eine gute Wahl, beispielsweise Trommelventilatoren. Der Rotor sitzt in einem trommelähnlichen Gehäuse, an dem Räder montiert sind. Die zu den Axialventilatoren gehörenden Maschinen wälzen gleichmäßig viel Luft um, ohne starken Druck zu erzeugen. Sie verschaffen Menschen und Maschinen Kühlung. Mit den Axialventilatoren lassen sich auch ausgezeichnet Gebäude trocknen. Sie sind ebenfalls als Windmaschinen geeignet.

Für den Wandeinbau ohne Lüftungsschacht eignen sich kleine Axial- oder Diagonalventilatoren. Sie transportieren verbrauchte Luft nach draußen. Für dieses Einsatzgebiet sind Modelle ideal, die eine Vor- und Rücklauffunktion haben. Je nach Bedarf saugen sie Luft aus dem Raum oder blasen welche hinein.

Als Faustformel gilt, dass in Räumen ohne Fenster ein Ventilator die Luft mindestens viermal in der Stunde austauschen muss. Wenn der Raum eine Grundfläche von drei auf drei Metern bei einer Höhe von 2,5 Metern hat, sind 22,5 Kubikmeter Luft darin enthalten, der Ventilator muss etwa 100 Kubikmeter Durchfluss pro Stunde haben, um den Raum ausreichend zu lüften.

Der Industrieventilatorenvergleichachtet unter anderem auf die Lautstärke. Diese kann sich durch einen nicht fachmännischen Einbau sogar noch verstärken. Wenn Menschen oder Tiere sich ständig in der Nähe des Ventilators aufhalten, sind geräuscharme Industrieventilatoren von größter Bedeutung. Schallgedämmte Rohrventilatoren erzeugen einen Schalldruck von weniger als 35 dB einige stärke Ausführungen erreichen 40 dB, ungedämmte Ventilatoren der Bauart bringen es auf bis zu 65 dB. Eine Zunahme von 10 dB bedeutet, dass sich die Lautstärke verdoppelt. Zum Vergleich: 35 dB entspricht leisem Sprechen oder der Lautstärke eines Zimmerventilators, ab 40 dB lässt die Konzentration nach, 65 dB reicht an die Geräuschentwicklung eines Staubsaugers heran. Sicher kein Geräusch, das man ständig in seiner Nähe haben möchte.

Bei mobilen Geräten sollte die Leistung variabel sein, damit sich die Luftbewegung dem jeweiligen Bedarf anpassen lässt. So lassen sich Luftstrom und Geräuschentwicklung wenn nötig jederzeit reduzieren.

Fazit

Der Industrieventilator Vergleich hat gezeigt, dass die meisten Modelle sehr hochwertig und vielseitig sind. Sie eignen sich für den privaten Einsatz genauso wie für die Kühlung und Lüftung in der Industrie. Für den Abtransport von Luft durch Schächte oder wenn ein kraftvoller Luftstrom nötig ist, sollte ein Radialventilator zum Einsatz kommen. Axialventilatoren bewegen viel Luft, ohne starken Druck aufzubauen.

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