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Unsere Empfehlung

Tefal IH2018 Induktionskochplatte

Induktionskochplatte von Tefal

Tefal IH2018 Induktionskochplatte

  • Restwärmeanzeige
  • Timerfunktion

Der Testbaron Induktionskochplatte Fakten Test 2017

3 ausgewählte Induktionskochplatten im Fakten Test 2017. Ausführlicher Induktionskochplatte Vergleich inkl. Induktionskochplatte Vergleichssieger 2017 anhand von 6 Bewertungskriterien. Finden Sie den passenden Induktionskochplatte für Ihre Bedürfnisse. Achten Sie bei der Auswahl der für Sie passenden Induktionskochplatte darauf, dass wir sämtliche Produkte nie persönlich in der Hand hatten, sondern auf Basis von Produktdaten verglichen haben. Weitere Informationen zu unserem Testverfahren finden Sie unter Über uns.

Wie wir testen:

Alle Produkte auf Testbaron.com wurden intensiv recherchiert. Unsere Testberichte, die Testnoten sowie Vor- als auch Nachteile sind das kumulative Ergebnis bisher durchgeführter Produkttests im Internet. Unser Team fasst hierbei alle getroffenen Erkenntnisse sowie Erfahrungen über Funktion, Haptik und Optik redaktionell zusammen.

Alle veröffentlichten Fakten-Tests sind das Ergebnis einer objektiven Betrachtung vorhandener Daten und somit frei von persönlicher Wertung.

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Was ist eine Induktionskochplatte?

Äußerlich unterscheidet sich die Induktionskochplatte kaum von einer Glaskeramikkochplatte. Der Unterschied liegt in der Art der Wärmererzeugung. Herkömmliche Ausführungen erzeugen in der Kochplatte über eine von Strom durchflossene Heizwendel Wärme, die erst das Glas erwärmt und sich dann auf das Kochgeschirr und das darin befindliche Gargut überträgt. Induktionskochplatten nutzen die Wechselwirkung von Strom und Magnetismus, um Töpfe und Pfannen auf direktem Weg zu erhitzen.

Die Kochplatte bleibt beim Kochen weitgehend kalt. Allerdings nimmt sie Wärme von darauf stehenden Materialien an. Wärme entsteht bei Induktionskochplatten nur, wenn metallenes Geschirr darauf steht.

Üblicherweise werden Geräte, mit einer oder zwei Platten, die nicht für den festen Einbau bestimmt sind, als Induktionskochplatte bezeichnet. Diese haben Füße oder eine Bodenplatte und lassen sich auf einem Tisch oder einem Schrank aufstellen und betreiben. Standgeräte in Verbindung mit einem Backofen sind Induktionsherde, bedingt durch den Backofen benötigen diese Ausführungen Starkstrom. Die Variante für den Festeinbau ist ein Kochfeld und lässt sich nicht einzeln betreiben.

InduktionskochplatteSzeneriebild Induktionskochplatte

Was macht man mit einer Induktionskochplatte?

Die Kochplatten eignen sich, um darauf zu kochen und zu braten. Da die Wärme sich sofort nach dem Anschalten entwickelt, ähnelt das Garen dem Kochen auf Gas. Induktionskochplatten haben nur eine geringe Restwärme, das heißt, nach dem Ausschalten kühlen sie sofort ab. Damit ist ein sehr direktes Kochen und Braten möglich, wie der Induktionskochplatten Fakten-Test zeigte.

Die Platten sind eine Ergänzung zum großen Küchenherd und eigen sich auch ausgezeichnet für eine Zweitwohnung oder das Ferienhaus. Viele Singlehaushalte verzichten darauf einen großen Herd in die Küche zu stellen und begnügen sich mit zwei Platten. Da Induktionskochplatten sich nur durch die Hitze des darauf befindlichen Geschirrs erwärmen, bleiben sie deutlich kühler als herkömmliche Kochplatten. Sie lassen sich daher fast überall unterbringen lassen, denn sie strahlen nach unten keine Hitze ab.
Besonders praktisch ist, dass die Kochplatten mit einem normalen Stecker versehen sind. Sie lassen sich gut transportieren und überall einsetzen, wo ein Stromanschluss vorhanden ist. Zum Teil erwärmen Induktionskochplatten auf Märkten Suppen oder Glühwein.

Fakten zur Induktionskochplatte

Die Technik geht auf Erkenntnisse des Physikers und Chemikers Michael Faraday zurück. Der Engländerentdeckte bereits 1831 die Induktion
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts meldeten einige Erfinder Patente aus Induktionsherde an und 1933 wurde der erste Herd mit dieser Technik als zukunftsweisende Technologie bei der World's Fair in Chicago vorgestellt.
In den1950ern präsentierte General Motors einen Induktionsherd. Die Vertreter legten gerne eine Zeitung zwischen Kochlatte des Herdes und einen Topf in dem Wasser zum Kochen gebracht wurde. Aber der Herd fand keinen Anklang.
Auch die Herde der 1970er fanden nie den Weg in Privathaushalte, obwohl die Vertreter demonstrierten, dass sie sogar durch Eisplatten Wasser zum Kochen bringen konnten.
Bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts konnten sich die Herde nicht durchsetzen. Sie waren Laut und zu leistungsschwach. Dies änderte sich. Neben Herden mit Induktionskochfeldern erfreuen sich heute Induktionskochplatten großer Beliebtheit.

Wie funktioniert eine Induktionskochplatte?

Die Technologie ist bei allen Induktionskochfeldern und Induktionskochplatten gleich. Die Induktionskochplatten im Fakten-Test unterscheiden sich lediglich in der Handhabung, den Funktionen und im Design.

Fließender Strom erzeugt ein Magnetfeld. Diese wiederum induziert Strom und Magnetfelder, sofern sich das Feld verändert. In der Induktionskochplatte befinden sich Spulen, die von sich rasch änderndem Wechselstrom durchflossen werden. Der Fachmann spricht von hochfrequenten Strömen. Wenn kein ferromagnetisches Material auf der Platte steht, verteilt sich der Magnetismus im Raum.

Unter einer nicht magnetisierbaren Platte aus Glas oder Stein befindet sich also in der Induktionskochplatte Spulen, die von hochfrequentem Strom durchflossen werden. Die gesamte Konstruktion besteht aus Material, das sich nicht durch die Magnetwellen magnetisiert. Wenn auf der Kochplatte ein Topf aus einem ferromagnetischen Material steht, magnetisiert sich dieser. Nun sind zwei Magnetfelder vorhanden, die sich gegenseitig beeinflussen. Sie "reiben" sich aneinander und durch diese Kräfte entsteht Wärme. Diese ist umso größer je höher der ohmsche Widerstand des Materials ist. Ferromagnetische Stoffe haben einen hohen Widerstand, daher erwärmt sich der Topf stark, aber die Spulen in der Induktionskochplatte nur sehr gering.
Anmerkung: Ferromagnetische Stoffe sind Materialien, die sich in einem Magnetfeld selber in Magnete verwandeln. Dies lässt sich daran erkennen, dass sie von einem Magneten angezogen werden.

Durch dieses Phänomen erhitzt sich ein Topf aus Eisen oder einem vergleichbaren Material, wenn er auf der Induktionskochplatte steht und diese angeschaltet wird. Die Platte bleibt kühl, lediglich die Spulen erhitzen sich schwach. Wie erwähnt demonstrieren Hersteller und Vertreter der Firmen dies gerne, in dem sie Papier zwischen Topf und Platte legen.

Aber Vorsicht, man kann sich trotzdem an der Herdplatte verbrennen, denn der heiße Topf darauf leitet Wärme in das Material. Die Platte erwärmt sich durch die sogenannte Sekundärwärmequelle, den Topf. Die Restwärmeanzeige warnt, wenn die Platte heiß wird. Da es keine Heizwendel gibt, die sich sehr stark erhitzen, kühlen Induktionskochplatten rasch ab, wenn kein Strom mehr fließt. Umgekehrt wird der Topf schnell heiß, weil sich nicht erst die Kochplatte erwärmen muss. Die meisten Herde erkennen übrigens, wenn kein passendes Geschirr darauf ist, und schalten sich nach einigen Minuten ab.

Welche Ausführung von Induktionskochplatten gibt es und was zeichnet diese aus?

Es gibt drei Ausführungen, die im Induktionskochplatte Vergleich beachtet wurden. Diese sind einflammige oder zweiflammige Platten uns solche mit variablen Kochzonen.

Ausführung Eigenschaften
Einflammige Induktionskochplatte - Quadratische Platten mit einer Kochzone
- Die Spulen sind in konzentrischen Kreisen angeordnet, daher sind die Platten für Töpfe in unterschiedlichen Größen geeignet.
Zweiflammige Induktionskochplatte - Rechteckige Platten mit zwei Kochzonen
- Die Spulen sind in zwei konzentrischen Kreisen angeordnet, daher sind die Platten für zwei Töpfe in unterschiedlichen Größen geeignet.
Induktionskochplatte mit variabler Kochzone - Rechteckige oder quadratische Platten
- Die Spulen sind gleichmäßig in Platte verteilt
- Eine Elektronik erkennt, über welchen Spulen der Topf steht
- Beim Einschalten fließt nur Strom durch die Spulen unter dem Topf
- Diese Kochplatten sind auch für rechteckige Bräter geeignet.

Welche Hersteller für Induktionskochplatten gibt es?

  • AEG
  • Bomann
  • Caso
  • Clatronic
  • Ellrona
  • Eltac
  • MIA
  • Neff
  • Profi Cook
  • Rommelsbacher
  • Severin Tarrington House
  • Tefal
  • Tristar

Vor & Nachteile von Induktionskochplatten

Vorteile

  • Die Platten heizen sich schnell auf. Rasches starkes Anbraten und Ankochen sind möglich
  • Nach dem Ausschalten bleibt nur eine geringe Restwärme der Platte erhalten, daher ist Punktgenaues garen einfach
  • Das Kochen auf Induktionskochplatten verbraucht sehr wenig Energie
  • Da die Glasflächen neben dem Topf kühl bleiben, besteht nur geringe Verbrennungsgefahr
  • Verschüttetes brennt kaum ein, weil die Platten nur sekundär durch das Kochgeschirr erhitzt werden

Nachteile

  • Magnetische Kochtöpfe sind erforderlich.
  • Die Platten bilden Magnetfelder, die eventuell schädlich sein können.
  • Im Kochgeschirr entsteht statistische Elektrizität, die bei Berührung durch den Körper abgeleitet werden kann.
  • Die Spulen und der Lüfter, welcher die Elektronik kühlt, machen Geräusche.
  • Hunde und Katzen können eventuell die Grundfrequenz der Schwingung hören und als schmerzhaft empfinden.

Was sollte man für eine gute Induktionskochplatte im Einkauf ausgeben?

Einfache Modelle, mit einer Kochplatte, die in der Größe nur gering variiert werden kann, sind schon für unter 50 Euro im Handel erhältlich.
Doppelkochplatten sind für Beträge zwischen 100 und 200 Euro in ausgezeichneter Qualität im Angebot.
Bisher bieten wenige Hersteller variable Kochplatten an. Die Preise betragen mehrere Hundert Euro.

Worauf sollte man beim Kauf einer Induktionskochplatte achten?

Induktionskochfelder senden einen geringe elektromagnetische Strahlung aus. Bekannt sind gesundheitliche Beeinträchtigungen ab einer Feldstärke von mehr als 270 µT. Die modernen Kochplatten strahlen mit weniger als 27 µT. Es gibt also keinen Grund sich Sorgen zu machen, dass die Strahlen schädlich sein könnten. Allerdings sollte ein Abstand von 30 cm zu den Platten eingehalten werden. Generell kann es zu einer stärkeren Strahlung kommen, wenn ungeeignete Töpfe auf den Platten stehen beziehungsweise der Topf kleiner ist als das aktivierte Magnetfeld. Verbraucher sollten also beim Kauf einer Induktionskochplatte darauf achten, dass die Kochzonen zu der Größe der vorhandenen Töpfe passen. Der Induktionskochplattenvergleichhat gezeigt, dass sich die Platten im Hinblick auf die Einstellmöglichkeiten der Kochzonen erheblich unterscheiden.

Das andere Problem bei Induktionshochplatten sind die Ströme, die das Magnetfeld ins Kochgeschirr induziert. Die Glaskeramikplatten moderne Herde enthalten Graphit, welches die Ströme gezielt und ungefährlich ableitet. Der Kauf älterer Platten ist daher nicht ratsam. Wer auf der sicheren Seite stehen will, achtet darauf nur Induktionskochplatten, die nach 2014 gebaut wurden zu erwerben. Der Kauf von gebrauchten Platten ist nicht ratsam.

Welche Funktionen die Platten bieten sollen, hängt vom geplanten Einsatzbereich ab. Wer nur eine Ergänzung zu einem vorhandenen Herd benötigt oder eine Induktionskochplatte benötigt, um bei einer Party eine Suppe zu wärmen, kommt sicher mit einer Einzelplatte und wenig Komfort aus. Aber auch hier ist es wichtig, auf die Größe der Kochzone zu achten.

Wenn die Kochplatte einen Herd ersetzen soll, machen Einzelplatten keinen Sinn. Eine Doppelplatte oder ein Modell mit variablen Kochzonen ist für diese Fälle die bessere Wahl. In der Praxis reicht eine Kochplatte nie aus, denn auch wer wenig kocht wird gelegentlich Unterschiedliches zur gleichen Zeit erhitzen müssen. Die Schnelligkeit der Kochplatten macht eine zweite Kochstelle nicht überflüssig.

Sinnvolle Funktionen sind neben in der Größe verstellbaren Kochzonen, verschiedene Temperaturbereiche und eine Zeitschaltuhr. Die Uhr hat zwei Vorteile, sie ermöglicht, dass morgens das Frühstücksei bereits kocht, wenn man aufsteht oder das Essen schon warm auf dem Herd steht, wenn man abends nach Hause kommt. Außerdem bietet die Uhr Sicherheit. Die Platte stellt sich automatisch ab, auch vergessliche Menschen brauchen sich keine Sorgen zu machen, ob der Herd angeschaltet ist, wenn er es nicht sein soll.

Falls kleine Kinder im Haus sind, sollte der Herd über eine Kindersicherung verfügen. Einige der Induktionskochplatten lassen sich nur anschalten, wenn zuvor ein Code eingetippt wird. Eine sehr nützliche Funktion, die verhindert, dass Kinder beim Spielen die Kochplatte anschalten.

Sensorbedienelemente sehen nicht nur gut aus, sie sind auch sehr praktisch. Die glatten Flächen lassen sich ausgezeichnet reinigen. Drehschalter sind immer problematisch, da sich dahinter Schmutz festsetzt, der sich kaum entfernen lässt. Die meisten Induktionskochplatten haben Sensoren statt Kipp- oder Drehschalter. Geräte, die noch mit herkömmlichen Schaltern bestückt sind, dürften Ladenhüter sein.

Eine Wokkochzone ist praktisch, aber sicher nicht unbedingt für jeden sinnvoll. Diese Kochzonen haben eine Wölbung, in die der zugehörige Wok passt. In diesen Zonen lässt sich weder ein normaler Kochtopf noch eine Pfanne gebrauchen. Da der Wok exakt in die Mulde passen muss, eignet sich auch nicht jeder Wok für die Platten. Die Idee der Wokkochzone ist gut, aber nur für Verbraucher sinnvoll, die viel mit dem Wok kochen. In der Gastronomie sind Wok-Induktionskocher heute schon weitverbreitet.

Fazit

Induktionskochfelder sind in den letzten Jahren immer sicherer geworden. Heute muss niemand mehr die angeleiteten Ströme fürchten. Außerdem hat es einen wahren Preisrutsch gegeben. Der Kauf lohnt, denn Induktionskochplatten verbrauchen deutlich weniger Energie als Kochplatten mit Heizwendel. Außerdem kosten sie heute kaum mehr als eine herkömmliche Glas-Keramikkochplatte, bieten dafür aber mehr Komfort und erhitzen die Speisen deutlich schneller. Der Induktionsplatten Fakten-Test gibt einen Überblick über das Angebot und hilft Verbrauchern unter der großen Anzahl von Kochplatten die für den jeweiligen Zweck passende Platte zu finden.

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