Was ist ein Heimkino Beamer?
Wer träumt nicht davon, sein eigenes Kino zu Hause zu haben? Mit Heimkino Beamern ist dies möglich. Heimkino Beamer sind Projektoren digitaler Bilder. Sie werden auch Videoprojektoren, Digitalprojektoren oder Datenprojektoren genannt. Ein Sendegerät, wie zum Beispiel ein Fernseher, Blue Ray Player, Videorekorder oder Computer, liefert die Daten an den Beamer. Diese Daten wirft er dann als Bild, bewegt oder unbewegt, an eine Projektionsfläche, meistens eine Leinwand. Je nach Art des Heimkino Beamers im Fakten-Test können auch 3D Filme gezeigt werden. Welches der richtige Heimkino Beamer ist, zeigt der Heimkino Beamer Fakten-Test.
Szeneriebild aus der Produktwelt der Heimkino Beamer
Was macht man mit einem Heimkino Beamer?
Der Beamer wandelt die Daten eines Sendegerätes in große Bilder auf einer Leinwand um. Lange Zeit waren Beamer nur in Kinos anzutreffen. Inzwischen werden die Videoprojektoren in allen Variationen für Zuhause angeboten. Welcher Heimkino Beamer aus dem Fakten-Test benötigt wird, hängt von der geplanten Verwendung ab. Für Projektionen unbewegter Bilder, wie Präsentationen in der Firma oder auf Messen, für den Diavortrag im Saal oder die privaten Fotos daheim, gibt es spezielle Heimkino Beamer im Fakten-Test. Möchte man dagegen 3D Filme sehen oder seine Videos in 4k Auflösung anschauen, braucht man wieder ein anderes Gerät. Für den gelegentlichen Kinoabend kann man ein günstigeres Gerät kaufen, als für die Vorführung von 3D Filmen auf großen Leinwänden. Im Heimkino Beamer Fakten-Test findet man das richtige Gerät.
Testbaron Redaktionstipp
Die Entwicklung dieser Technik ist faszinierend. Von der Laterna Magica, entwickelt im 17. Jahrhundert, bis zum heutigen 4k Beamer im heimischen Wohnzimmer, war es ein langer Weg. Damals faszinierte man auf Jahrmärkten die Besucher mit der Projektion einzelner Bilder, die man relativ schnell hintereinander zeigte. Mit Einführung von Gaslampen im 19. Jahrhundert entwickelte sich auch der Projektor weiter. Vorführungen in größeren Räumen wurden möglich. Die Daten bekam dieser Projektor noch als wirklichkeitsgetreue, farbige Bilder, die auf kleine Glasplatten gemalt wurden.
Die ersten Projektoren bewegter Bilder, die ihre Daten auf eine Großleinwand warfen, brachten 1936 die Leute in Berlin zum Staunen. Die Olympischen Sommerspiele wurden übertragen, zu der damaligen Zeit ein technisches Wunder. Das in der Schweiz entwickelte Eidophor-System machte es möglich. Auf einen Hohlspiegel wurde ein Ölfilm aufgetragen, der dann mit unterschiedlichen Elektroden beschossen wurde, was die Farbe verursachte. Erst in den 80er Jahren wurde das Eidophorsystem von den ersten Röhrenprojektoren abgelöst. Sie funktionierten wie Röhrenfernseher mit einer Kathodenstrahlröhre. Inzwischen gibt es eine Vielzahl an neueren und günstigeren Systemen im Heimkino Beamer Fakten-Test.
Was sollte man beachten, wenn man einen Heimkino Beamer kaufen möchte?
Einsatzzweck und -ort
Bevor man einen Heimkino Beamer kauft, sollte man sich im Klaren sein, wofür man ihn verwenden will. Des Weiteren sind die Räumlichkeiten ausschlaggebend. Natürlich ist auch der Preis entscheidend. Ab 300 Euro bekommt man die Projektoren für das Heimkino, man kann aber auch problemlos 100.000 Euro ausgeben.
Projektionsdistanz-Verhältnis
Auflösung
Leuchtstärke
Lautstärke
Anschlüsse
Wie funktioniert ein Heimkino Beamer?
Heimkino Beamer im Fakten-Test unterscheiden sich zunächst durch ihr Projektionsverfahren.
LCD Beamer funktionieren ähnlich wie Diaprojektoren. Anstelle des Dias sitzt ein LCD-Display Panel. Für die drei Grundfarben, rot, blau, grün wird jeweils ein eigenes Panel benötigt. Preiswerter Geräte kommen mit einem Panel aus, das verschlechtert jedoch die Bildqualität.Für Computergrafiken und -schriften sind sie bestens geeignet. LCD haben eine gröbere Auflösung, sind dafür aber auch üblicherweise preiswerter als andere Beamer.
DLP Beamer, Digital Light Processing, verwenden einen Mikrochip, einen DMD Digital Micromirror Device, auf den sich für jeden Bildpunkt ein kleiner Kippspiegel befindet. Aus hell und dunkel werden Helligkeitsstufen durch unterschiedlich schnelles Kippen der Spiegel erzeugt. Um Farben zu erzeugen, ist ein schnell rotierendes Farbrad nötig. Die Sektoren des Farbrades lassen rot, grün, und blau im Wechsel durch. Bei preisgünstigen Geräten entsteht dadurch manchmal ein Regenbogeneffekt. DLP Beamer haben eine sehr hohe Geschwindigkeit und werden auch als 3D Beamer eingesetzt.
LED Beamer verwenden LEDs, Light Emitting Dioden, als Lichtquelle. Das Bild wird wie beim DLP Beamer erzeugt. Bei manchen Beamern wird auch die LCD-Technik verwendet. Die LEDs sind energieeffizienter und erzeugen weniger Wärme. Daher braucht man auch keinen oder nur kleine Lüfter. Sie sind leiser und können kompakter gebaut werden.
LCoS Beamer verbinden die Eigenschaften von DLP und LCD. Lquid Crystal on Silicon Beamer haben auch LCD Panele. Aber die Kristalle werden nicht mehr durchleuchtet, sondern dahinter befinden sich Spiegel. Die Projektion erfolgt wie beim DLP. Der beim LCD Beamer übliche Fliegengittereffekt ist nicht mehr vorhanden. LCoS Beamer liefern sehr scharfe Bilder.
Laser Beamer bauen das Bild mit einem modulierten Laserstrahl auf. Er wird im Picosekundenbereich gepulst. Das Bild wird wie beim Röhrenprojektor zeilenweise auf die Leinwand projiziert. Bisher wurden Laser Beamer nur für den professionellen Markt benutzt. Die ersten 4k-Laserbeamer sind für den Heimbereich erhältlich.
Neben den verschiedenen Projektionsverfahren werden Heimkino Beamer Fakten-Test auch in der Auflösung unterschieden.
HD Ready Beamer haben eine Auflösung von 1.080 x 720 Pixel. Das entspricht in etwa einem Fernseher. Wer normales Fernsehprogramm projizieren möchte, für den ist das HD Ready absolut ausreichend. Die meisten Fernsehsender senden nicht in höherer Auflösung.
Full HD Beamer projizieren mit einer Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel. Bei Full HD werden doppelt so viele Bildzeilen wie beim Fernseher erstellt. Damit hat man ein sehr scharfes und kontrastreiches Bild. Fernsehsendungen von Full HD Sendern werden sich ganz anders darstellen als mit einem HD Ready Projektor. Auch zum Spielen von Videospielen ist Full HD besser geeignet.
4k – Beamer, auch UltraHD Beamer genannt, sind derzeit die High-End-Geräte. Sie werfen auf bis zu 7 Meter breite Leinwände ein gestochen scharfes Bild. 4k bezieht sich auf die Auflösung, die in der Horizontalen
4000 Pixeln entspricht. Die Auflösung der 4k Beamer liegt bei 4096 x 2160 beziehungsweise 4096 x 2400. Sie haben damit fast die 4-fache Auflösung von HDReady Projektoren. Fotos aus Profikameras können damit in voller Auflösung gesehen werden. In digitalen Kinos werden diese Beamer seit Jahren verwendet. Im Heimkino liegen sie noch in der oberen Preisklasse, bieten dafür aber auch ein fantastisches Bild. Sie haben aber noch mehr zu bieten. Die meisten UHD Beamer können 2D Bilder in 3D umwandeln. Full HD Daten werden auf 4k umgerechnet. 4k produzierte Hollywoodfilme können in voller Auflösung angesehen werden. Das ist ein unglaubliches Kinoerlebnis. Die ursprünglichen 4k Beamer wurden für Kinos und große Säle entwickelt. Als Heimkino Beamer mussten sie angepasst werden, sodass sie auch mit einer Leinwand ab 2 Meter Breite klar kommenkönnen. Eine Ultra-Kurzdistanzoption ist in vielen Beamern eingebaut. Damit reicht ein Abstand von 2,0 bis 2,4 Metern bei einer zwei Meter breiten Leinwand aus, um das Bild sehr gut wahrzunehmen. Full HD Projektoren benötigen dagegen mindestens vier Meter Abstand.
Darüber hinaus gibt es noch die 3D Beamer. Ein 3D Film im eigenen Kino ist ein unbeschreibliches Erlebnis. 3D Medien können damit abgespielt werden, aber auch 2D Medien werden teilweise in 3D umgewandelt. Die 3D Beamer gibt es mit nahezu allen Projektionsverfahren. Es gibt zwei 3D Systeme, das passive und das aktive System.
Das passive 3D Projektionssystem verwendet den Polfilter. Polarisiertes Licht fällt auf die Spezialleinwand, wird durch verschiedene Polfilter in der Polarisationsbrille getrennt. Die Brillen sind leicht und für das Auge sind die Bilder ruhig und hell, aber diese Technik ist sehr teuer. Günstiger ist das aktive System mit den Shutterbrillen. Sie haben vor jedem Auge eine LCD, die abwechselnd schnell abgedeckt werden. Die Abstimmung zwischen Beamer und Brille muss sehr gut sein. Die Lichtstärke und Bildrate des 3D Beamers ist äußerst wichtig für ein gutes Bild.
Ein Video der Funktionsweisen von DLP und LCD Heimkino Beamern im Vergleich:
Welche unterschiedlichen Heimkino Beamer gibt es und was zeichnet diese aus?
Ausführung | Eigenschaften |
LCD | Günstig in der Anschaffung, aber teure Projektionslampen. Gut für Computergrafiken und – Schriften. Fliegengittereffekt möglich. |
DLP | Hohe Geschwindigkeit, gut geeignet für Filme, auch für 3D Filme. Regenbogeneffekt möglich |
LED | Niedrige Temperatur durch LEDs. Projektionslampen günstig im Nachkauf. Leiser und kleiner als andere Beamer. |
Laser | Nahezu perfektes Bild, aber noch relativ teuer. |
3D | Dreidimensionale Projektion. Kann auch 2D projizieren |
HD Ready | Bildauflösung für normale Fernsehprogramme |
Full HD | Hohe Bildauflösung für hochauflösende Daten. Viele Medien vorhanden |
4k | Highend-Beamer mit höchster Aufösung auch für große Leinwände |
Testbaron Redaktionstipp
Was sollte man für einen guten Heimkino Beamer im Einkauf ausgeben?
Ab 300 Euro bekommt man die Projektoren für das Heimkino, man kann aber auch problemlos 100.000 Euro ausgeben.
Dieses ist davon abhängig, welche Art von Beamer benötigt wird und welche Ausstattung dieser haben soll.
Welche Heimkino Beamer-Hersteller gibt es?
- Acer
- Aiptek
- Asus
- BenQ
- Canon
- Casio
- Dell
- Denon
- Eiki
- Epson
- Hitachi
- IBM
- IIyama
- Infocus
- JVC
- Kindermann
- Klarstein
- LG
- Liesegang
- Mitsubishi
- NEC
- Panasonic
- Philips
- Optoma
- Ricoh
- Samsung
- Sanyo
- Sharp
- Sony
- Toshiba
- Viewsonic
- Vivitek
Welche Vor- & Nachteile haben Heimkino Beamer?
LCD Beamer
Vorteile
- Günstig in der Anschaffung
- Gute Lesbarkeit durch Pixelabgrenzung
- Gute Ausleuchtung
- Hohe Bildhelligkeit
Nachteile
- Projektionslampen sind teuer im Nachkauf
- Der Raum muss immer abgedunkelt werden
- Staub verschlechtert die Bildqualität mit der Zeit
- Fliegengittereffekt
DLP Beamer
Vorteile
- Sehr gute Bildqualität
- Hohe Bildhelligkeit auch in nicht ganz dunklen Räumen
- Schnelle Reaktionszeit
- Geringerer Pixelabstand
- Gute Schwarzwerte
Nachteile
- Lauteres Lüftergeräusch
- Regenbogeneffekt durch das Farbrad
- Teurer als LCD
- False-Contour-Effekt bei Schwenks
LED Beamer
Vorteile
- Sehr leise durch geringe Wärmeerzeugung
- Können ganz klein gebaut werden, bis zum Handyformat
- Geringer Stromverbrauch
- Lange Lebensdauer
- Optimal im mobilen Einsatz
Nachteile
- Nur in ganz dunkeln Räumen zu verwenden
- Kein sattes, kontrastreiches Bild wegen zu geringer Lumen
- Gut geeignet nur bis 1,5 Meter Bildbreite
LCoS Beamer
Vorteile
- Weniger Lichtverlust, daher auch gut in helleren Räumen
- Auch für große Flächen gut geeignet
- Geringerer Pixelabstand
Nachteile
- Teuer in der Anschaffung
- Laute Lüftergeräusche
Laser Beamer
Vorteile
- Sehr hoher Kontrast
- Beliebig geformte Projektionsfläche
- Fokussierung nicht erforderlich
- Lange Lebensdauer
Nachteile
- Teuer in der Anschaffung
- Begrenzte Lichtstärke, Abdunklung erforderlich
- Laser sind mit Vorsicht zu verwenden.
- Aus Sicherheitsgründen werden Laserarrays eingesetzt, die mehr Platz benötigen, also größere Geräte
Fazit
Auch der Heimkino Beamer Vergleichssieger ist nicht perfekt für jeden. Aber den richtigen Projektor für das eigene Budget, passend zum Heimkinoraum und für den eigenen Bedarf kann man leicht im Heimkino Beamer Fakten-Test finden. Man muss nur wissen, was man vom Beamer erwartet. Wenn der richtige Heimkino Beamer gekauft wird, dann ist das Kinofeeling Zuhause ungetrübt. Und was gibt es Schöneres, als ein traumhaftes Kinoerlebnis, wann immer man möchte, im eigenen Heim?