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Unsere Empfehlung

Bosch GCM 12 GDL Professional

Gehrungssäge von Bosch

Bosch GCM 12 GDL Professional

  • extrem leichtgängig bei dauerhafter Präzision
  • innovativer, wartungsfreier und extrem robuster Führungsarm
  • Reibungsfreier Zugmechanismus

Der Testbaron Gehrungssäge Fakten Test 2017

4 ausgewählte Gehrungssägen im Fakten Test 2017. Ausführlicher Gehrungssäge Vergleich inkl. Gehrungssäge Vergleichssieger 2017 anhand von 6 Bewertungskriterien. Finden Sie den passenden Gehrungssäge für Ihre Bedürfnisse. Achten Sie bei der Auswahl der für Sie passenden Gehrungssäge darauf, dass wir sämtliche Produkte nie persönlich in der Hand hatten, sondern auf Basis von Produktdaten verglichen haben. Weitere Informationen zu unserem Testverfahren finden Sie unter Über uns.

  • Metabo KGS 254 M im Gehrungssäge Fakten-Test 2017
    Metabo KGS 254 M

    Geeignet für
    Profi

    Leistung
    1.800 Watt

    Leerlaufdrehzahl
    4.500 U/min

    Sägeblattdurchmesser
    254 mm

    Max. Schnitttiefe
    90 mm

    mit Laserschnittführung

    Gewicht
    17,5 kg

    Hersteller
    Metabo

    Vorteile
    Kompaktes Leichtgewicht
    Schnelle und präzise Einstellung gängiger Winkel
    Stufenlos ausziehbare Tischverbreiterungen

    ab 249,00 €inkl. MwSt.

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  • Metabo KGS 216 M im Gehrungssäge Fakten-Test 2017
    Metabo KGS 216 M


    Heimwerker


    1.500 Watt


    5.000 U/min


    216 mm


    65 mm



    14 kg


    Metabo


    Kompaktes Leichtgewicht
    Schnelle und präzise Einstellung gängiger Winkel
    Stufenlos ausziehbare Tischverbreiterungen

    ab 181,82 €inkl. MwSt.

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  • Bosch GCM 12 GDL Professional im Gehrungssäge Fakten-Test 2017
    Bosch GCM 12 GDL Professional


    Profi


    2.000 Watt


    3.800 U/min


    305 mm


    104 mm



    32,1 kg


    Bosch


    extrem leichtgängig bei dauerhafter Präzision
    innovativer, wartungsfreier und extrem robuster Führungsarm
    Reibungsfreier Zugmechanismus

    ab 790,45 €inkl. MwSt.

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  • Holzmann KAP 305JL im Gehrungssäge Fakten-Test 2017
    Holzmann KAP 305JL


    Profi


    1.800 Watt


    4.800 U/min


    305 mm


    115 mm



    30 kg


    Holzmann


    Sägeaggregat schwenkbar und drehbar
    inklusive Tiefenanschlag
    optimale Standsicherheit durch sehr massives Aludruckgussuntergestell

    ab 245,93 €inkl. MwSt.

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Wie wir testen:

Alle Produkte auf Testbaron.com wurden intensiv recherchiert. Unsere Testberichte, die Testnoten sowie Vor- als auch Nachteile sind das kumulative Ergebnis bisher durchgeführter Produkttests im Internet. Unser Team fasst hierbei alle getroffenen Erkenntnisse sowie Erfahrungen über Funktion, Haptik und Optik redaktionell zusammen.

Alle veröffentlichten Fakten-Tests sind das Ergebnis einer objektiven Betrachtung vorhandener Daten und somit frei von persönlicher Wertung.

Metabo KGS 254 M Fakten-Test Metabo KGS 254 M
Metabo KGS 216 M Fakten-Test Metabo KGS 216 M
Bosch GCM 12 GDL Professional Fakten-Test Bosch GCM 12 GDL Professional
Holzmann KAP 305JL Fakten-Test Holzmann KAP 305JL
Metabo KGS 254 M Fakten-Test Metabo KGS 254 M
Metabo KGS 216 M Fakten-Test Metabo KGS 216 M
Bosch GCM 12 GDL Professional Fakten-Test Bosch GCM 12 GDL Professional
Holzmann KAP 305JL Fakten-Test Holzmann KAP 305JL

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Was ist eine Gehrungssäge?

Gehrungssägen sind grundlegend Handsägen, die, wie es der Name bereits verrät, zum Sägen von Gehrungen bestimmt sind. Es gibt in der heutigen Zeit nicht nur die händisch betriebenen Gehrungssägen, sondern auch elektrische Sägen. Diese werden meist als Kombinationsgeräte angeboten. Die Kapp- und Gehrungssägen oder auch Zug-Kapp-Gehrungssägen. Hier soll es nun um die händisch betriebene Gehrungssäge gehen, die noch immer in den unterschiedlichsten Ausführungen auf dem Markt zu finden ist.

Eine Gehrungssäge findet vor allem bei ambitionierten Handwerkern, bei Dachdeckern und auch bei Installateuren Anwendung. Besonderheit ist, dass exakte Winkel von beispielsweise 45° zugesägt werden können. Zudem ist nicht nur Holz als Material zu bearbeiten, sondern auch Kunststoffe und sogar Leichtmetalle können mit einer Gehrungssäge in den gewünschten Winkel gebracht werden.

Die klassische Gehrungssäge erlaubt zudem nur einen horizontalen Gehrungsschnitt. Bei den elektrischen Ausführungen sind auch vertikale Winkelschnitte möglich. Die händisch betriebene Gehrungssäge ist vor allem bei individuellen Schnitten eine große Arbeitserleichterung. Soll jedoch eine große Stückzahl von ein und demselben Winkelschnitt durchgeführt werden, ist eine elektrische Gehrungssäge fast unverzichtbar. Doch bei Heimwerkern wie auch bei den Installateuren und Dachdeckern kommt es auf die jeweiligen Projekte an, bei denen eine klassische Säge, mit der auf Gehrung geschnitten werden kann, gute Dienste leistet.

So lassen sich präzise Schnitte durchführen, wie beispielsweise 90° Winkel bei Bilderrahmen oder auch Rohrverbindungen und Dachgiebel. Werden zwei Werkstücke auf 45° zugeschnitten und zusammengeführt, ist ein perfekter rechter Winkel entstanden. Die Einstellung des Winkels erfolgt meist mittels einer Skale, die sich einfach in den gewünschten Winkel verstellen lässt.

GehrungssägeSzeneriebild Gehrungssäge

Was macht man mit einer Gehrungssäge?

Grundlegend werden Gehrungssägen zum Erstellen eines Winkelschnittes genutzt, die bei zwei Werkstücken im Endergebnis aufeinanderstoßen. Die Gehrung ist demnach die sogenannte Winkelhalbierende. Beide Schnittflächen passen akkurat aufeinander, sodass beispielsweise Profilleisten mit einem stufenlosen Übergang versehen werden können. Soll eine Fußleiste passgenau zugesägt werden, wird die Stelle genau abgemessen und danach der erforderliche Winkel an der Gehrungssäge eingestellt. Da es sich um eine handbetriebene Säge handelt, sollte das Sägeblatt immer scharf sein und auch entsprechend dem Material gewählt. Ist dies nicht der Fall, splittert das Material, der Schnitt wird unsauber und es ist wesentlich mehr Kraftaufwand notwendig. Im Zweifel muss dann sogar der Arbeitsschritt wiederholt werden.

Die Gehrungssäge ist mit einer Gehrungslade ausgestattet, die es erlaubt, die Winkeleinstellung nach links oder rechts vorzunehmen. Der Einsatzbereich einer solchen Gehrungssäge ist sehr breit aufgestellt. Fachhandwerker, wie Schreiner oder auch Tischler, können auf eine solche Arbeitserleichterung nicht verzichten. Beim Möbelbau, in welchem sehr kleine und feine Leistungen zuzusägen sind, ist eine Gehrungssäge das A und O. Schnell und unkompliziert lassen sich die gewünschten Winkel einstellen. Da die Anschaffungskosten eher als gering zu bezeichnen sind, ist eine Gehrungssäge auch oft bei privaten Heimwerkern zu entdecken, die die Vorzüge des genauen Zuschnitts erkannt haben. Installateure können Rohrverbindungen in dem jeweiligen Winkel perfekt zuschneiden und montieren.

So werden auch Bastelarbeiten, wie das Bauen eines Puppenhauses mit einer Gehrungssäge durchgeführt. Der Kreativität sind keinerlei Grenzen gesetzt, denn so ziemlich jeder Winkel kann mit Gehrungssägen geschnitten werden. Wer sich für eine elektrische Gehrungssäge entscheiden möchte, sollte allerdings auf einen leistungsstarken Motor achten, um unkompliziert arbeiten zu können und perfekte Ergebnisse zu erzielen. Das Fertigen von individuellen Bilderrahmen, die zudem nicht zwingend immer einen rechten Winkel aufweisen müssen, bietet mit einer Gehrungssäge unglaublich fantasievolle Möglichkeiten.

Wann wurde die erste Gehrungssäge entwickelt?

Bekannt für die Entwicklung und Erfindung der Gehrungssäge ist Georg Ott. Ende des 19. Jahrhunderts tüftelte er an einer handbetriebenen Säge, mit welcher einfach und schnell Gehrungen geschnitten werden können. Die Originalsägen nennen sich ULMIA-Gehrungssägen, die in mehr als 100 Ländern verkauft wurden. Das Besondere an dieser Säge lag in der Präzision. Viele Hersteller haben diese Erfindung kopiert und sind nah an diese Grundidee der akkuraten Arbeitsweise herangekommen. Die ULMIA-Gehrungssäge bestand zur damaligen Zeit aus einem Sägetisch, einer Drehschiene, einem Führungsschieber beziehungsweise den Führungsringen, einer Spannsäge, einem Längeneinsteller und einem Fußbrett.

Die Entwicklung und der Fortschritt haben aus dieser ersten Gehrungssäge ein unverzichtbares Werkzeug gemacht. In der heutigen Zeit gibt die Gehrungssägen mit vielen weiteren Extras und natürlich auch die elektrischen Ausführungen, die gleichzeitig als kleine Tischkreissäge, als Kappsäge und als Zugsäge sowie als Gehrungssäge Anwendung finden. Somit steht jedem Anwender die freie Auswahl zur Verfügung, um die Vorhaben präzise in die Tat umzusetzen.

Wie funktioniert eine Gehrungssäge?

Die Funktionsweise einer händischen Gehrungssäge ist unglaublich einfach. Die Gehrung ist eine Winkelhalbierung. Soll ein rechter Winkel erstellt werden, müssen also zwei Werkstücke zu je 45° zugeschnitten werden, und zwar einmal links und einmal rechts. Die Gehrungssäge lässt sich sehr leicht einstellen, meist sogar werkzeuglos. Werden die beiden Teile dann zusammengeführt, ist eine perfekte Passung vorhanden, was gerade bei der Erstellung von Bilderrahmen wichtig ist und auch bei Profilleisten für einen sehr sauberen Übergang sorgt. Da die meisten Haushalte nicht über eine Kappsäge mit Gehrungsfunktion verfügen, kommt eine händische Gehrungssäge zum Einsatz. Auch viele Betriebe sind mit solch einer Säge ausgestattet, da individuelle Winkeleinstellungen möglich sind.

Das Sägeblatt ist in einer Vorrichtung befestigt und der Drehteller bietet dem Anwender eine genaue Skale zur Einstellung des Winkels. Das Werkstück wird lediglich fest eingespannt und mit Muskelkraft zugesägt. Überwiegend werden dünne Materialien bearbeitet, die mit ein paar Bewegungen sauber zugeschnitten sind. Das Zusägen ist sehr vielseitig möglich, denn nicht nur die Winkelhalbierung ist möglich, sondern jeder beliebige Winkel zwischen -45° und + 45°. Individuelle Anpassungen sind möglich und mit der Winkelrasterung können selbst mehrere Werkstücke in ein und demselben Winkel zugesägt werden.

Für sehr saubere Schnitte ist natürlich die Qualität und Schärfe des Sägeblattes ausschlaggebend. Dieses sollte bei Bedarf gewechselt werden, ehe unschön gerissene Schnittkanten entstehen. Wer mit einer Gehrungssäge arbeitet, wünscht sich perfekte Ergebnisse, die eben nur mit einem entsprechenden Sägeblatt herbeigeführt werden können.

Welche Ausführungen von Gehrungssägen gibt es und was zeichnet diese aus?

Ausführung

Eigenschaften

  • Gehrungslade
  • kostengünstige Lade aus Holz oder Kunststoff
  • Sägeführung von 45° und 90°
  • Säge muss separat vorhanden sein
  • gut geeignet für kleine und filigrane Arbeiten
  • Gehrung mit fester Führung
  • Gehrungssäge mit Lade und Säge
  • Winkelskala mit bspw. 22,5°, 45° sowie 90°
  • Einfacher Wechsel des Sägeblattes
  • Elektrische Gehrungssäge
  • Stufenlose Geschwindigkeitseinstellung
  • Stufenlose Winkeleinstellung
  • Uneingeschränkt bei Werkstückbreite
  • horizontale und vertikale Schnittführung
  • Adapter für Staubabsaugung
  • evtl. mit Laser ausgestattet
  • Doppelgehrungssäge
  • Kugelumlaufführung
  • Zum Sägen für Edelstahl- und Eisenprofilen
  • horizontale und vertikale Schnittführung
  • evtl. mit Laser ausgestattet

Welche Hersteller für Gehrungssägen gibt es?

Da bei diesem Gehrungssägen Fakten-Test grundlegend auf die händisch geführten Sägen eingegangen wird, ist eine Auflistung der jeweiligen Hersteller zusammengetragen. Die Auflistung soll keine Wertung abgeben, sondern lediglich eine alphabetische Ordnung darstellen.

  • Atika
  • Bosch
  • DeWalt
  • Einhell
  • Evolution
  • Festool
  • Güde
  • Hitachi
  • Küpper
  • Makita
  • Mannesmann
  • Metabo
  • Varo

Was sollte man für eine gute Gehrungssäge im Einkauf ausgeben?

Die händisch geführten Gehrungssägen gibt es bereits ab 25 Euro. Solch ein Modell ist vor allem bei den Bastlern sehr beliebt, denn die Investition hält sich doch sehr in Grenzen. Wenn es keine der günstigsten Ausführungen sein soll, bietet sich eine Preisspanne für den Heimwerker bis zu etwa 50 Euro. Mehr ist im Grunde kaum notwendig, da eine einfache Konstruktion des Sägetisches und des Sägeblattes vorhanden ist. Die Blattlänge liegt bei etwa 550 mm.

Wer als Handwerker auf der Suche nach einer Gehrungssäge ist, der sollte zwischen 80 und 100 Euro investieren. Hierfür ist ein sehr robustes Modell zu erhalten vom Markenhersteller. Das Material ist schwerer, was einen wesentlich festeren und sicheren Stand der Säge gewährleistet. Der Wechsel des Sägeblattes gestaltet sich sehr einfach und es können sehr unterschiedliche Werkstoffe auf Gehrung zugesägt werden.

Wer nur eine Gehrungslade benötigt, der wird zwischen 10 und 30 Euro mit Sicherheit fündig.

Für die Anwender, die etwas mehr erwarten, empfiehlt sich der Gehrungssägen Fakten-Test, der auch elektrische Gehrungssägen aufzeigt. Hier sind Preisspannen zwischen 60 und 450 Euro zu erwarten, denn meist handelt es sich um Kombinationssägen, die neben der Gehrung auch eine Kapp- und Zugfunktion aufweisen. Bei diesen Geräten ist eine Stromversorgung notwendig, was den flexiblen Einsatz ein wenig einschränkt. Die händisch betriebe Gehrungssäge kann beispielsweise auch im Garten ohne Stromquelle für das Bauen eines Baumhauses zum Einsatz kommen.

Worauf sollte man beim Kauf einer Gehrungssäge achten?

Fällt die Entscheidung auf eine händisch betriebene Gehrungssäge, dann sind die Kaufkriterien kaum der Rede wert. Interessanter wird es bei elektrischen Ausführungen, die vor allem im Gehrungssägenvergleichund im Gehrungssägen Vergleich zu finden sind. Bei den Hand Gehrungssägen ist eigentlich nur wichtig, dass auf eine hochwertige Verarbeitung und ein ausreichendes Gewicht der Lade geachtet wird. Ist das Gewicht nicht gegeben, muss eventuell eine Arretierung auf dem Arbeitstisch erfolgen, was den flexiblen Einsatz enorm einschränkt. Es sollte eine genaue Skale vorhanden sein und natürlich das stufenlose Einstellen der Schnittwinkel.

Die Säge sollte zudem mit einem ergonomischen Griff ausgestattet sein, damit auch ein längerfristiges Arbeiten angenehm gestaltet wird. Das Sägeblatt sollte etwa 55 cm lang sein, damit über die gesamte Länge gearbeitet werden kann. Je nach Material und je nach Stärke ist mit zwei Bewegungen der gewünschte Schnitt bereits durchgeführt.

Das Sägeblatt sollte sehr leicht auswechselbar sein und es sollten verschiedene Ausführungen für den Nachkauf zur Verfügung stehen. Wer überwiegend Holz bearbeitet, sollte auf eine sehr feine Zahnung achten, damit die Schnitte präzise werden und keine Ausrisse an den Schnittflächen entstehen. Es wäre mit einer Mehrarbeit verbunden, da ein Nachschleifen dieser Schnittkanten erforderlich wird.

Die Gehrungsschiene sollte mit einer Rille ausgestattet sein, damit das Werkstück auch durchtrennt werden kann. Bei sehr günstigen Modellen ist dieses wichtige Detail oftmals nicht zu finden. Auch wenn die Gehrungssägen sehr günstig zu erstehen sind, sollten lieber 10 oder 20 Euro mehr ausgegeben werden, um die entsprechende Qualität und Funktionalität zu erhalten. Besteht die Lade aus Metall und ist die Rille nicht vorhanden, würde das Sägeblatt bei jedem Arbeitsschritt das Metall berühren und wesentlich schneller stumpf werden. Der Arbeitstisch sollte zudem mit Gummifüßen ausgestattet sein, damit ein Wegrutschen der Lade nicht erfolgen kann.

Gehrungssägen sollten zudem mit sogenannten Anschlagringen ausgestattet sein. Diese dienen dazu, dass die Schnitttiefe individuell einstellbar ist. Die Schnittbreite sollte bei 90 Grad etwa 165 mm betragen und bei 45 Grad etwa 100 mm.

Das wohl wichtigste Kriterium ist jedoch die Skala, die eine Winkelmessung überflüssig werden lässt. Diese sollte sehr genau sein, damit ein zügiges Arbeiten gewährleistet werden kann. Wer nicht nur vertikale Schnitte, sondern auch horizontale durchführen möchte, sollte beim Kauf auf das Einstellen des Neigungswinkels achten. Dies ist meist mit zwei Handgriffen erledigt. Viele händische Gehrungssägen bieten diese Zusatzfunktion nicht an. Wird Wert auf die Neigung gelegt, ist es eventuell sinnvoller sich eine elektrische Gehrungssäge anzuschaffen.

Da die händisch betriebenen Gehrungssägen kaum ein Unfallrisiko in sich bergen, ist dennoch der Sägevorgang mit Konzentration durchzuführen. Funkenflug ist kaum zu erwarten. Ist die Arretierung jedoch nicht hochwertig und verrutscht das Werkstück sehr schnell, neigen viele Anwender dazu, mit den Fingern sehr nah zum Sägeblatt zu gehen. Es ist beim Kauf einer Gehrungssäge daher darauf zu achten, dass das Werkstück immer sehr fest eingespannt werden kann, um der Unfallgefahr aus dem Weg zu gehen. Die Qualität des Gerätes und die Robustheit sowie Stabilität sollten immer gegeben sein. Bietet ein Modell für 20 Euro dies nicht, ist auf ein höherpreisiges Angebot zurückzugreifen, um der Freude an der Arbeit keine Grenzen zu setzen.

Bevor ein neues Werkstück bearbeitet wird, ist es zu empfehlen, dass die Gehrungssäge immer mit einem Handfeger von Staub und Spänen befreit wird. Eine Absaugvorrichtung ist bei den händischen Sägen nicht vorgesehen. Werden die Späne nicht entfernt, kann dies zu Ungenauigkeiten bei den Winkelschnitten führen. Eine gerade und feste Auflage ist das A und O für perfekte Ergebnisse.

Fazit

Gehrungssägen sind zu einem unglaublich günstigen Preis zu erhalten, wie der Gehrungssägen Fakten-Test und der Gehrungssägen Vergleich zeigt. Die Folgekosten für diverse Sägeblätter halten sich ebenfalls in Grenzen. Je nach Qualität und je nach Anwendungszweck sind diese zwischen 8 und 10 Euro zu erhalten. Der Markt bietet Universalsägeblätter, die das Sägen von Holz und Kunststoff gleichermaßen erlauben. Für den privaten Bastler ist dies eine lukrative Anschaffung, denn das ständige Wechseln der Blätter entfällt. Soll kurzfristig die Gehrungssäge zum Einsatz kommen, kann sofort das Werkstück eingespannt und der vertikale sowie eventuell der horizontale Winkel eingestellt werden.

Die Handhabung einer händisch geführten Gehrungssäge ist sehr einfach, sodass selbst Einsteiger mit solch einer Säge zurechtkommen werden. Eine Winkelberechnung ist nicht notwendig, da eine genaue Skale bereits vorhanden ist. Das Herstellen von Bilderrahmen oder auch das Zuschneiden von Holzprofilen oder Fußleisten ist sehr einfach und schnell erledigt. Mit ein wenig Kraftaufwand können präzise und saubere Schnitte erfolgen.

Die Hand Gehrungssäge ist jedoch nur eine Möglichkeit Winkelschnitte zu erstellen. Der Markt bietet auch elektrische Sägen, die sogar mit Laser die Schnittkante anzeigen. Ein Anzeichnen ist nicht notwendig. Solche Geräte sind jedoch preislich eher im höheren Segment zu finden, bieten aber natürlich gewisse Vorteile. Für Heimwerker oder Profis, die tagtäglich Gehrungen erstellen müssen, lohnt es sich wahrscheinlich, eher auf eine elektrische Gehrungssäge zurückzugreifen.

Das Warenangebot, welches die vielen Hersteller zur Verfügung stellen, ist sehr breit aufgestellt. Jeder Anwender hat die Möglichkeit für sein Budget die passende Gehrungssäge zu finden. Wer sich nicht sicher ist, greift auf den Gehrungssägen Vergleich oder auf den Gehrungssägenvergleichzurück. Hier werden die Beschaffenheit, das Gewicht, die Länge des Sägeblattes und eventuell vorhandene Features aufgezeigt.

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